BMÖ

          A u s t r i a n   S u p p l y   E x c e l l e n c e   A w a r d

Österreichs Auszeichnung für exzellente Wirtschaftsleistungen
entlang der Wertschöpfungskette

Kriterien für die Zuerkennung der Awards

Kriterien für Supply Excellence entlang der Wertschöpfungskette

sind alle Veränderungen im Sourcing und/oder Procurement-Verhalten des Unternehmens, die über eine normale, kontinuierliche Verbesserung hinausgehen, z.B. Änderungen

  • in der Kunden- und/oder Lieferantenbeziehung und Zusammenarbeit,
  • im Planungs- und Integrationsverhalten,
  • in der Beschaffungsmethodik, im innovativen Sourcing und Ausschreibeverhalten,
  • in der Einkaufs- und Logisitk-Verfahrensabwicklung,
  • in der Einbindung neuer und zusätzlicher Personengruppen im Unternehmen, die zu einem erhöhten Wertbeitrag führen;
  • in einer nachhaltig wirksamen Organisationsveränderung sowie
  • in einer nachhaltig wirksamen Veränderung in Motivation und Human Ressource Management im Einkauf und Supply-Chain-Management,

die zu einer nachhaltigen, quantifizier- und messbaren Wertsteigerung, Kostensenkung, innovativen Produkt- oder Angebotsentwicklung und damit zu einer Verbesserung der Position des Unternehmens im Markt führen.


Kriterien für Nachhaltigkeit (Green Procurement) und Corporate Social Responsibility in der Supply-Chain

  • Beachtung ökologischer und ressourcenschonender Leistungserbringung (Produktion und Transport) beim Lieferanten im Sinne vermehrter Nachhaltigkeit,
  • Beachtung ökologischer, ressourcen- und umweltschonender Kriterien innerhalb der gesamte Supply-Chain im Besonderen in der Lagerung und im Transport,
  • Verwendung nachwachsender Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in der Produktion,
  • Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Reduktion der CO2-Belastung der Umwelt in Produktion, Lagerung und Transport,
  • Verwendung recycelter und/oder wieder verwertbarer Materialien,
  • Einwirken auf und Kontrolle bei vergleichbaren Kriterien bei Vorlieferanten und Zulieferern (nachhaltiges Supply-Chain-Management),
  • Einhaltung und Kontrolle von Fair-Trade-Kriterien und internationalen Abkommen dieser Art,
  • Bevorzugung von Lieferanten und sonstigen Leistungspartnern, die nachweislich unter Nachhaltigkeitskriterien arbeiten,
  • Entwicklung und Handhabung von Code of Conducts im Unternehmen und bei den Zulieferern,
  • Kontrolle der Einhaltung der Code of Conducts und Nachhaltigkeitskriterien, etc.

Kriterien für IT- und Systemmanagement (e-Procurement bzw. e-Supply-Chain-Management)

  • Systemfunktionalität und Systemintegration innerhalb und außerhalb des Unternehmens und entlang der Wertschöpfung,
  • Systemstabilität,
  • Durchgängigkeit,
  • Verwendung akzeptierter Formate, Standards und Klassifikationssysteme,
  • Unterstützung der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette,
  • Multinutzungsfähigkeit für verschiedene Kundensysteme, (*)
  • Vereinfachung der Beschaffungs- bzw. Vertriebsprozesse, (*)
  • Senkung der Prozess- und Systemkosten,
  • Abbau und Reduzierung von Prozessschritten und -stufen entlang der Wertschöpfungskette.

(*) Zusatzkriterien für die Zuerkennung auf Lieferantenseite.


Kriterien für Wertemanagement und Wertbeiträge entlang der Supply-Chain

  • Neuartige Lösungen der Zusammenarbeit der Partner entlang der Supply-Chain,
  • Innovative Prozesse zur Steigerung von Effizienz und Produktivität entlang der Wertschöpfung,
  • Abbau von Blindleistungen und Ressourcenverschwendung,
  • Stärkung der Wettbewerbsposition,
  • Positiver Beitrag zum Unternehmensergebnis,
  • Positive Kosten-Nutzenrechnung,
  • Überschaubarer ROI–Zeitraum,
  • Messbarkeit und Darstellbarkeit der Ergebnisse,
  • Berücksichtigung von Key Performance Indicators (KPI).

Kriterien für Beziehungsmanagement

  • Neuartige Formen der Beziehungsstrukturen der Partner entlang der Wertschöpfung,
  • Know-how-Transfer vom Lieferanten zum Kunden und vice versa,
  • Simultaneous und Collaborative Engineering,
  • Akzeptierte, realisierte Verbindung von Unternehmenskulturen, Werte-Synchronisation,
  • Win/win–Konzept und Umsetzung,
  • Akzeptanz bei den MitarbeiterInnen, Lieferanten und Kunden. (*)

(*) Zusatzkriterien für die Zuerkennung auf Lieferantenseite.


Zusätzliche Kriterien für den

Austrian Supply Excellence Award– Wissenschaftspreis 2011

  • Neuartigkeit und Eigenständigkeit der Arbeit,
  • Beitrag zu Innovationen und wissenschaftlicher Weiterentwicklung im Supply-Chain-Management,
  • Struktur und Methodik der Arbeit.

Die Kriterien für die Praxislösungen gelten sinngemäß, d.h. sie müssen in der wissenschaftlichen Arbeit ihren Niederschlag gefunden haben.


 

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